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Optimale Betreuung und ideale Wartungszyklen für mehr Sicherheit

Der Lohnveredler Textilveredlung an der Wiese GmbH aus Lörrach weiß, was ein paar Tropfen Öl verursachen können. Seit einem Ölbrand 2007 wird der Sicherheit von Anlagenteilen noch größere Aufmerksamkeit geschenkt. Die Firma Christian Maier GmbH & Co. KG aus Heidenheim trägt mit ihrem Service, Präventivmaßnahmen und qualitativ hochwertigen Drehdurchführungen der Baureihe DQ und Baureihe H für den Durchfluss von Wärmeträgeröl, zu einer sichereren Produktion von Textilien bei dem Unternehmen in Lörrach bei.

Über Textilveredlung an der Wiese GmbH

Das 1951 gegründete Unternehmen ist einer der führenden Veredlungsbetriebe für unterschiedlichste Textilien. Darunter fallen verklebbare Wäscheeinlagen, Afrikadamast, Tisch- und Bettwäsche, Hemden- und Blusenstoffen sowie technische Textilien. Die dort produzierten Textilien verlassen als Meterware den Lohnveredler. Im Laufe der Jahre hat das Unternehmen in Lörrach sein Portfolio stetig ausgebaut. Um dies zu realisieren wurde unteranderem in den Umbau und die Erweiterung der Produktionsanlagen am Standort investiert.

Ölbrand durch Leckage

Das Unternehmen Textilveredlung an der Wiese (TvadW) ist für die hochwertige Qualität ihrer Produkte und ihr Know-how bekannt. Um ihren Kunden beste Qualität liefern zu können verfolgen sie den Grundsatz „Nur was besser ist als gut, hat langfristig Bestand“. Damit dies umsetzbar ist, werden selbstverständlich auch Anlagen und Teile benötigt welchem diesem Standard entsprechen. Nach einem Ölbrand 2007, verursacht durch eine undichte Drehdurchführung eines Wettbewerbers, wurde entschieden zunächst die Wartung aller Drehdurchführungen aus Sicherheitsgründen nur noch von fachkundigem Personal in definierten Abständen durchführen zu lassen. Bei der Suche nach einer individuellen, sicheren und langfristigen Lösung hat das Unternehmen in der Firma Christian Maier GmbH & Co. KG aus Heidenheim einen kompetenten und zuverlässigen Partner gefunden.

Servicekonzept für ordnungsgemäße Wartung von Drehdurchführungen

Um in Zukunft einen Vorfall wie im Jahr 2007 bestmöglich verhindern zu können, hat die TvadW bei der Auswahl eines Dienstleisters das Hauptaugenmerk auf den Sicherheits- und Serviceaspekt gelegt. Um langfristig optimale und ordnungsgemäße Wartungen an den bestehenden Drehdurchführungen vornehmen zu können, erstellte Maier Heidenheim für TvadW zunächst ein maßgeschneidertes Servicekonzept.

Weniger Stillstand dank optimaler Wartungsintervalle der Drehdurchführungen

Ziel war es durch Beobachten der an die Anlagen angeschlossenen Drehdurchführungen unnötige Kosten in Form von überflüssigen Stillstands Zeiten und Wartungseinsätzen zu verhindern. Durch einen erfahrenen Servicemitarbeiter der Firma Christian Maier wurden über einen längeren Zeitraum Daten und Erfahrungswerte gesammelt. Dabei wurde sichtbar, dass aktuell Wartungen an den eingesetzten Drehdurchfühungen in einem Zyklus von 3 Jahren notwendig sind um die Sicherheit bestmöglich gewährleisten zu können.
Die Zyklen werden dabei maßgeblich von der Auslastung beeinflusst. Je stärker die Anlage ausgelastet ist, desto mehr werden auch die Drehdurchfühungen beansprucht. Um flexibel auf die unterschiedlichen Standzeiten der Anlagen und dem damit einhergehenden Verschleiß der Teile reagieren zu können, wurde ein Ablaufplan entwickelt. Dieser ermöglicht sowohl eine zeitgerechte Wartung aller Anlagen als auch eine zeitlich versetzte Wartung, um den zeitgleichen Anlagenausfall so gering wie möglich zu halten. Auch Herr Schultz, Leiter der Betriebstechnik bei dem Textilveredler, ist überzeugt von der unkomplizierten und kompetenten Unterstützung durch die Firma Christian Maier GmbH & Co. KG. „Gemeinsam wurden bisher immer Lösungen gefunden, Mängel reduziert und dadurch Produktionsstillstände langfristig minimiert.“

Ausweitung des Servicekonzepts auf Drehdurchführungen

Durch die effiziente und fachgerechte Betreuung konnte Maier Heidenheim die TvadW nicht nur von seinem zuverlässigen Service, sondern auch von den qualitativ hochwertigen Produkten überzeugen. Der Textilveredler stellte von seinen alten Drehdurchführungen komplett auf Maier um – der letzte Umbau auf Maier Drehdurchfühungen der Baureihe DQB erfolgte bereits im Jahr 2010.

 Die Lösung: Drehdurchführungen der Baureihe DQ und HW

Die zwei Wege Drehdurchführungen (Drehdurchführungen mit Vor- und Rücklauf) der Baureihen DQ und HW sind in vier Anlagen der TvadW, davon in einer Beschichtungsanlage und drei Kalandern, mit Heiz- und Kühlwalzen eingesetzt. Aufgrund der variierenden Maschinenauslastung und der damit einhergehenden Beanspruchung, müssen auch die Drehdurchführungen unterschiedlichsten Standzeiten aber auch zeitlich begrenztem Dauerlauf standhalten. Zum temperieren der Walzen wird über 200°C heißes Wärmeträgeröl (Thermal Öl) genutzt.
Sowohl die Basisbaureihe HW als auch die Drehdurchführungen der Serie DQB sind für die drehende Durchleitung von Wärmeträgeröl in zwei Richtungen und die Beanspruchung durch Druck, Temperatur und Drehzahl ausgelegt.

Drehdurchführung der Baureihe DQ im Einsatz der Firma Textilveredlung an der Wiese in Lörrach

Foto: Drehdurchführung der Baureihe DQ im Einsatz

Zudem durfte auch der im Fokus stehende Sicherheitsaspekt nicht vernachlässigt werden. Um diesem gerecht zu werden und die Brandgefahr zu reduzieren, wurden auch Drehdurchführungen der Baureihe DQ eingesetzt. Diese verfügen zusätzlich über ein international patentiertes System, welches durch Vorschalten eines Sperrmediums den Luftsauerstoff vom Durchflussmedium, dem heißen Öl, trennt. Dadurch wird verhindert, dass heißes Wärmeträgeröl mit dem Sauerstoff in der Luft in Verbindung kommt und chemische Reaktionen in Form von Verkoken oder Verkracken auslöst. Diese chemischen Reaktionen führen im weiteren Verlauf dazu, dass die Dichtungen der Drehdurchführungen beschädigt werden und Öl oder Öl Dämpfe austreten können.

Ressourceneffiziente Wartung von Drehdurchfühungen

Auch nach über 10 Jahren ist Herr Schulz mit der Entscheidung, Maier als flexiblen, offenen und kompetenten Partner ins Boot geholt zu haben, zufrieden. Durch die Einführung und Durchführung regelmäßiger Serviceintervalle hat sich sowohl die Sicherheit als auch die Zuverlässigkeit der Anlagen und letztendlich auch die Produktivität erhöht. Das bestätigt auch der Leiter der Betriebstechnik, indem er auf die sehr geringe Anzahl an ungeplanten Stillständen, welche auf Ausfälle von Drehdurchführungen zurück zu führen sind, verweist.