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Erfolgreiche Zusammenarbeit im Rahmen der Schüler-Ingenieur-Akademie

Während des Schuljahrs 2018/2019 beteiligte Maier sich erstmals als Kooperationspartner an der Schüler-Ingenieur-Akademie. Drei Schülerinnen und Schüler des Max-Planck- (Kristin Bischoff) und des Schillergymnasiums (Mario Deberling, Paul Wündisch) stellten dabei gemeinsam mit der Christian Maier GmbH & Co. KG ein technisches Projekt auf die Beine.

Schüler-Ingenieur-Akademie
Bei der Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) handelt es sich um ein Kooperationsprojekt von Schulen, Hochschulen und Unternehmen, welches im September 2000 vom Hellenstein- und Max-Planck-Gymnasium in Heidenheim mit der Unterstützung von Südwestmetall gegründet wurde. Das Projekt fördert naturwissenschaftlich und technisch interessierte Gymnasiasten ab der Oberstufe mit dem Ziel die interessierten Schülerinnen und Schüler im Berufs- und Studienwahlprozess zu unterstützen und ihnen gleichzeitig das Arbeitsfeld eines Ingenieurs näher zu bringen.

Praxisnahe Erfahrungen sammeln & lösungsorientiertes Denken fördern
Die Themen und Aufgabenstellungen variieren, wie im echten Leben auch, je nach Unternehmen und Schwerpunkt. Unter Leitung von Betreuer Thomas Staub (Arbeitsvorbereitung und KVP Trainer) trafen sich die drei Schülerinnen und Schüler jeden Mittwoch außerhalb der Schulzeit für zwei Stunden bei der Firma Maier. Thema der Projektarbeit war die „Optimierung der Montage und Demontage von Wellendichtsätzen“. Innerhalb dieses Projekts sollte jeweils ein Werkzeug oder Hilfsmittel entwickelt werden, welches eine zeiteffizientere Montage und Demontage von Wellendichtsätzen ermöglicht.

Zu Beginn des Projekts lernte Herr Straub die Schüler in alle wichtigen Prozesse einer Projektarbeit ein. Nach einem ersten Brainstorming wurden die in Frage kommenden Möglichkeiten ausgewählt. Durch einige Tests mit den Monteuren, konnten die jungen Technikbegeisterten schon erste Erfolge verbuchen. Auf der Suche nach weiteren Werkzeugen durften sie mit Hilfe von CAD ein eigenes Hilfsmittel konstruieren und anschließend zur Veranschaulichung mit dem firmeneigenen 3D-Drucker ausdrucken.

Harte Arbeit lohnt sich für alle
Nach eingehender Betrachtung und Berechnung fanden die drei heraus, dass sich durch die Nutzung der neuen Werkzeuge pro Drehdurchführung bei der Montage etwa 1½ Minuten und bei der Demontage sogar 1½ – 2 Minuten einsparen lassen. Nach Fertigstellung des Projekts präsentierten die Teilnehmer die Resultate und erstellten einen ausführlichen Bericht. Neben der gesammelten praktischen Erfahrung hat SIA noch einen weiteren, entscheidenden Vorteil für die Schüler. Die Note für die Projektarbeit und Präsentation kann auf ein Prüfungsfach im Abitur angerechnet werden. Da die Bewertung für alle drei sehr gut ausfiel, können sie sich nun doppelt freuen.